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    <title>Literarchieblog (Ergänzung zum Forum) : Rubrik:Leseproben</title>
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    <description>Ergänzung zum Forum</description>
    <dc:publisher>liter-A-rchie</dc:publisher>
    <dc:creator>liter-A-rchie</dc:creator>
    <dc:date>2009-12-26T20:54:57Z</dc:date>
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    <title>Literarchieblog</title>
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  <item rdf:about="http://literarchieblog.twoday.net/stories/6109543/">
    <title>Ebentreib</title>
    <link>http://literarchieblog.twoday.net/stories/6109543/</link>
    <description>von &lt;a href=&quot;http://literarchie.plusboard.de/profile.php?mode=viewprofile&amp;u=79&quot;&gt;t.a.j.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(24.Okt.08)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glimmerliche wuseln&lt;br /&gt;
wirr im Schattenhain&lt;br /&gt;
umher.&lt;br /&gt;
Schatten wolken,&lt;br /&gt;
werden draunend immer mehr,&lt;br /&gt;
steigen über&lt;br /&gt;
andre Schatten,&lt;br /&gt;
fallen lang und schwer.´&lt;br /&gt;
Und durch das Halb des Dunkel&lt;br /&gt;
glimmen tausend kleine Liche&lt;br /&gt;
und ihr Sommertanzgelichter&lt;br /&gt;
strahlt durch tausend Nadelstiche&lt;br /&gt;
durch die Schatten in die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://literarchie.plusboard.de/viewtopic.php?t=2378&quot;&gt;» Beitrag und Kommentare im Forum&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>virago</dc:creator>
    <dc:subject>Leseproben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 virago</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-26T20:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://literarchieblog.twoday.net/stories/6088172/">
    <title>Alpha Centauri - das Vordem und das Hernach</title>
    <link>http://literarchieblog.twoday.net/stories/6088172/</link>
    <description>von &lt;a href=&quot;http://literarchie.plusboard.de/nickpage.php?user=Melusine&quot;&gt;Melusine&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(20.Jan.07)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
er kam aus dem blauen Kugelsternhaufen&lt;br /&gt;
links oben in der&lt;br /&gt;
Kleinen Magellanwolke&lt;br /&gt;
überquerte die Milchstraße bei Rot&lt;br /&gt;
stieg vis-a-vis in den&lt;br /&gt;
Großen Wagen&lt;br /&gt;
und fuhr ohne zu blinken&lt;br /&gt;
direkt in den&lt;br /&gt;
Andromedanebel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sie fanden ihn nachts&lt;br /&gt;
am Fuße des Rigil&lt;br /&gt;
mit gebrochenem Rückgrat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Dubhe weinte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://literarchie.plusboard.de/viewtopic.php?t=742&quot;&gt;» Beitrag und Kommentare im Forum&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>virago</dc:creator>
    <dc:subject>Leseproben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 virago</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-11T22:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://literarchieblog.twoday.net/stories/6033247/">
    <title>an schweine mit grippe</title>
    <link>http://literarchieblog.twoday.net/stories/6033247/</link>
    <description>von &lt;a href=&quot;http://literarchie.plusboard.de/profile.php?mode=viewprofile&amp;u=17&quot;&gt;michy&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(05.Mai.09)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn ich&lt;br /&gt;
wie befohlen&lt;br /&gt;
vor dem kranken haus&lt;br /&gt;
im auto sitzen bleibe&lt;br /&gt;
dreimal hupe&lt;br /&gt;
hoffe ich jemand kommt&lt;br /&gt;
erschießt, köpft, hängt mich&lt;br /&gt;
aber läßt mir den stolz&lt;br /&gt;
frei zu sterben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://literarchie.plusboard.de/an-schweine-mit-grippe-t2796.html&quot;&gt;» Beitrag und Kommentare im Forum&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>virago</dc:creator>
    <dc:subject>Leseproben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 virago</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-08T19:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://literarchieblog.twoday.net/stories/6012168/">
    <title>Herbst - ein Gedichtethread zum Mitmachen (auch für Gäste)</title>
    <link>http://literarchieblog.twoday.net/stories/6012168/</link>
    <description>&lt;i&gt; Begonnen im Herbst 2006.&lt;br /&gt;
Auszug: &lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
heckenrosig&lt;br /&gt;
einen herbstmorgen lang&lt;br /&gt;
nebel leben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Melusine, gepostet im Oktober 2007)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://literarchie.plusboard.de/viewtopic.php?t=1450&quot;&gt;» zum Mitmachthread im Forum&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>liter-A-rchie</dc:creator>
    <dc:subject>Leseproben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 liter-A-rchie</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-26T19:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://literarchieblog.twoday.net/stories/5986314/">
    <title>Auf den Flügeln</title>
    <link>http://literarchieblog.twoday.net/stories/5986314/</link>
    <description>von &lt;a href=&quot;http://literarchie.plusboard.de/profile.php?mode=viewprofile&amp;u=43&quot;&gt;Sarina&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(08.Sep.09)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange, bevor ich ihn sehen konnte, war er da. Kein Schatten ging ihm voraus, kein Zeichen. Er kam wie die Nacht, bevor es dunkel wird: still, und das Kommende war zu fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spürte seinen Atem auf meinen Schultern, seinen Duft: ein Magier, der die Fäden des Altweibersommers in den Händen hielt und das Haus spann, in dem wir von nun an wohnen würden. Mit Nebelzungen küsste er meine Haut. Die Sonne träufelte sich wie Honig über die Berge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erkannte jetzt den Moment, ehe er geschah. Ich konnte dir nah sein oder dich lassen, ich konnte sogar einen anderen Menschen lieben  du warst stets gleich nah und entfernt und doch immer anders; geheimnisvoll wäre der richtige Ausdruck. Je weiter du von mir weg warst, desto näher warst du mir, selbst dort im Norden, wo die Liebe in Eiskristallen wohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kam wie jedes Jahr; auf seine beständige, liebende Weise, ohne die Kleider des Willen und die Hunde des Wollens. Er war einfach da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte, ich sollte dich nicht so sehr lieben. Nicht jemanden wie dich, der die Haut der Blätter öfter berührte als die eines Menschen und der in der Spur einer Schnecke mehr liest als in den Linien einer Hand: wem soll ich erklären, wie weit die Seele ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stand auf dem Balkon zwischen den Menschen mit einem Glas in der Hand. Eine Sternschnuppe fiel und ich wollte augenblicklich hier mit dir versinken, in deinem Duft gefangen, im abendfeuchten Gras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sternschnuppe verglühte und er war gekommen: es war Herbst geworden im Tessin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://literarchie.plusboard.de/viewtopic.php?t=3077&quot;&gt;» Beitrag und Kommentare im Forum&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>virago</dc:creator>
    <dc:subject>Leseproben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 virago</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-10T22:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://literarchieblog.twoday.net/stories/5942530/">
    <title>Ohjemine</title>
    <link>http://literarchieblog.twoday.net/stories/5942530/</link>
    <description>von &lt;a href=&quot;http://literarchie.plusboard.de/nickpage.php?user=xund&quot;&gt;xund&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(22.Nov.06)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jepft ich büffef,&lt;br /&gt;
weil liebte Füffef&lt;br /&gt;
tropf Warnung.&lt;br /&gt;
Muffte Dentift&lt;br /&gt;
ohne Erbarmung&lt;br /&gt;
Pfähne aufmift.&lt;br /&gt;
Macht nichpf, habe&lt;br /&gt;
Plaftikfublade &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://literarchie.plusboard.de/ohjemine-t20.html&quot;&gt;» Beitrag und Kommentare im Forum&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;(Ein weiterer Beitrag aus der Anfangszeit des Forums, wieder hochgeholt anlässlich &quot;1000 Tage Literarchie&quot; am 15.8.)&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>virago</dc:creator>
    <dc:subject>Leseproben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 virago</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-16T12:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://literarchieblog.twoday.net/stories/5912591/">
    <title>dieses Lied, singend</title>
    <link>http://literarchieblog.twoday.net/stories/5912591/</link>
    <description>von &lt;a href=&quot;http://literarchie.plusboard.de/nickpage.php?user=Dani&quot;&gt;Dani&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(22.Nov.06)&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;(erster Beitrag im &quot;neuen&quot; Forum nach der Übersiedlung)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es brach ganz leise, innen&lt;br /&gt;
während deine Geige in mir noch summte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(spielen wir mabuka, mabuka)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich schwebte lange&lt;br /&gt;
spürte dichtend, blind nach dir&lt;br /&gt;
während deine Geige in mir noch summte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lichte das Erinnern, zügig&lt;br /&gt;
beschrieben nicht länger&lt;br /&gt;
die letzte Enge deines Gesichts&lt;br /&gt;
himmelwärts dein Kinn, zwischen&lt;br /&gt;
diesen Lippen lebte ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
während deine Geige in mir noch summte&lt;br /&gt;
brach es laut aus mir hervor&lt;br /&gt;
ich liebte dich&lt;br /&gt;
niemals&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so wie heute &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://literarchie.plusboard.de/dieses-lied-singend-t16.html&quot;&gt;» Beitrag und Kommentare im Forum&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Hochgeholt anlässlich des Jubiläums &quot;1000 Tage Literarchie&quot; am 15. August 2009&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; - siehe &lt;a href=&quot;http://literarchie.plusboard.de/1000-tage-literarchie-t2992.html&quot;&gt;» hier&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://literarchie.plusboard.de/1000-tage-literarchie-ii-stationen-eines-forenlebens-t3019.html&quot;&gt;» hier&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>virago</dc:creator>
    <dc:subject>Leseproben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 virago</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-31T11:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://literarchieblog.twoday.net/stories/5878488/">
    <title>geschlagene liebe</title>
    <link>http://literarchieblog.twoday.net/stories/5878488/</link>
    <description>&lt;i&gt;Kurzgeschichte zum Thema Liebe und Leid&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von &lt;a href=&quot;http://literarchie.plusboard.de/nickpage.php?user=animus&quot;&gt;animus&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
(26.Feb.07)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&apos;Wenn ich mich von ihm schlagen lasse, dann wird er wieder zärtlich zu mir sein.&apos;&lt;br /&gt;
Denkt Laura laut, während sie aus dem Fenster auf die Fußgängerzone runterschaut.&lt;br /&gt;
Schon lange hat er sie nicht mehr angefasst oder ihr ein liebes Wort gesagt.&lt;br /&gt;
Lange her, dass sie in seinen Armen eingeschlafen ist, nach dem er sie leidenschaftlich geliebt hatte.&lt;br /&gt;
Sie weiß, dass er trotz seiner Kraft ein zärtlicher Liebhaber ist, mit viel Fantasie und Gefühl.&lt;br /&gt;
In diesen Augenblicken war sie immer sehr glücklich mit ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;(Nach Zufallsprinzip ausgewählt als Teil eines Forenrückblicks)&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://literarchie.plusboard.de/geschlagene-liebe-t871.html&quot;&gt;» weiterlesen im Forum&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>virago</dc:creator>
    <dc:subject>Leseproben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 virago</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-14T22:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://literarchieblog.twoday.net/stories/5848891/">
    <title>Goldene Muscheln</title>
    <link>http://literarchieblog.twoday.net/stories/5848891/</link>
    <description>von &lt;a href=&quot;http://literarchie.plusboard.de/profile.php?mode=viewprofile&amp;u=105&quot;&gt;EMJu&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(04.Jun.09)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Netz, das Karl geknüpft hat, sieht gut aus. Ganz gleichmäßig mit großen Maschen. Hier und da hat er eine goldene Muschel eingeflochten.&lt;br /&gt;
&quot;Das ist sehr hübsch!&quot;, sage ich. &quot;Willst du fischen gehen?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ja&quot;, bestätigt er. &quot;Menschenfischen.&quot;&lt;br /&gt;
Für Menschen scheinen mir die Maschen etwas zu groß zu sein. &quot;Rutschen die da nicht durch?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Nicht, wenn sie sich an den goldenen Muscheln festhalten&quot;, antwortet er. &quot;Wer sich an ihnen festklammert, gehört mir. Und damit sie nicht mehr loskommen, habe ich dort, wo die Muscheln sind, Kleber in das Netz geschmiert.&quot;&lt;br /&gt;
Das scheint mir irgendwie unfair. Ich setze mich zu Karl ans Netz und flechte Scheren neben die Muscheln. Rügend sieht er mich an.&lt;br /&gt;
&quot;Eine kleine Chance solltest du ihnen schon lassen&quot;, finde ich.&lt;br /&gt;
Er kontert: &quot;Die meisten werden sich trotzdem an ihre goldenen Muscheln krallen.&quot;&lt;br /&gt;
Dann wirft er sein Netz aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://literarchie.plusboard.de/viewtopic.php?t=2859&quot;&gt;» Beitrag und Kommentare im Forum&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>virago</dc:creator>
    <dc:subject>Leseproben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 virago</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-28T18:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://literarchieblog.twoday.net/stories/5818224/">
    <title>Der Unverkannte</title>
    <link>http://literarchieblog.twoday.net/stories/5818224/</link>
    <description>von &lt;a href=&quot;http://literarchie.plusboard.de/nickpage.php?user=Der%20Ohrensch%FCtzer&quot;&gt;Der Ohrenschützer&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(05.Mai.09)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da schreibt ein Mensch, er denke quer&lt;br /&gt;
Als ob das was Besondres wär&lt;br /&gt;
Und wähnt sich geistig elitär&lt;br /&gt;
Denn niemand folgt ihm hinterher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch keiner ruft - es würd ihn kränken:&lt;br /&gt;
&quot;Üb lieber mal das grade Denken!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://literarchie.plusboard.de/der-unverkannte-t2797.html&quot;&gt;» Beitrag und Kommentare im Forum&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>virago</dc:creator>
    <dc:subject>Leseproben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 virago</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-12T10:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://literarchieblog.twoday.net/stories/5790490/">
    <title>Sehnsucht nach Krautfleckerln</title>
    <link>http://literarchieblog.twoday.net/stories/5790490/</link>
    <description>von &lt;a href=&quot;http://literarchie.plusboard.de/profile.php?mode=viewprofile&amp;u=111&quot;&gt;hwg&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
26.Apr.09&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir Zeitungsschreiber kommen ja viel herum und sind auch Besucher so genannter gesellschaftlicher Highlights. Unlängst gab es ein solches in einem namhaften Restaurant, wo sich die Prominenz aus Wirtschaft und Politik traf, um sich an einem Festmahl zu delektierten.&lt;br /&gt;
Der Champagner ist doch etwas flach, urteilte die Hofrätin und spitzte dabei ihr Mündchen. Der Gastgeber überhörte den Hinweis nobel, dafür erklärte er ausführlich die Vorzüge der extra eingeflogenen frischen Seefische.&lt;br /&gt;
Dem ganz in Schwarz gekleideten Generaldirektor fiel dazu eine Zubereitungsart ein, die er während seines Urlaubs an der Nordsee erfahren hatte. Danach kreisten die Gespräche der Damen und Herren um so weltbewegende Fragen wie die nach dem Erwärmungsgrad von Trüffel, warum sich Hummer so gut mit Wirsing verbinden lässt und wie hoch der Preis für Kaviar gestiegen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ist es ja prima, mit Leuten am Tisch zu sitzen, denen es zumindest wirtschaftlich und gesellschaftlich gut geht. Aber in letzter Zeit wird mir immer stärker ein Phänomen bewusst, das ich mit Kulinarischem Prestigegehabe umschreibe. Aber das Festmahl sollte wohl das außergewöhnliche Ansehen des Gastgebers unterstreichen.&lt;br /&gt;
Irgendwann kamen die Erdäpfel zu ihrem Auftritt. Sie waren nicht einfach klein und einigermaßen rund, sondern püriert einer Gänsestopfleber beigegeben. Kleine Raffinesse eines Sterne-verdächtigen Ganges, den die Hofrätin sofort als Ètouffé-Täubchen auf Kartoffel-Gänsestopfleber-Mousseline mit Blutwurst-Apfel-Wan Tan diagnostizierte. Niemand widersprach ihr.&lt;br /&gt;
Himmel, hilf, flehte ich und versank in der Üppigkeit des französischen Rotweines. Ich gab mich kulinarischen Erinnerungen hin. Wie wir in unserer Jugend oft zum Spaghetti-Essen zusammenkamen, die Sauce Bolognese gerecht verteilten, dazu einen Valpolicella aus der Eineinhalb-Liter-Flasche tranken. Es waren herrliche Essen, wir redeten über Gott und die Welt, es schmeckte hinreißend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Abend im Nobelrestaurant, wo die Gästenamen fast so hochklassig klangen wie die Zutaten, überkam mich eine tiefe Sehnsucht nach kulinarischer Einfachheit. Nach Krautfleckerln, über die sich die Gäste gut gelaunt hermachen. Als ich zu Hause ankam, hatte ich den unwiderstehlichen Drang, mir in der Küche noch eine Scheibe Brot abzuschneiden und dick mit Leberwurst zu bestreichen  garantiert nicht getrüffelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://literarchie.plusboard.de/viewtopic.php?t=2768&quot;&gt;» Beitrag und Kommentare im Forum&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:subject>Leseproben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 virago</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-28T12:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://literarchieblog.twoday.net/stories/5760491/">
    <title>Andromeda</title>
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    <description>von &lt;a href=&quot;http://literarchie.plusboard.de/profile.php?mode=viewprofile&amp;u=79&quot;&gt;t.a.j.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(12.Mai.08)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schönheit in Ketten&lt;br /&gt;
das Meer erbebt,&lt;br /&gt;
die Brandung schäumt&lt;br /&gt;
wie aufgeschlagener Samen,&lt;br /&gt;
dem keine Venus entsteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er naht: Ein Schatten&lt;br /&gt;
sie zittert&lt;br /&gt;
als hätte sie Angst:&lt;br /&gt;
Ihr Apfelbusen erschaudert,&lt;br /&gt;
perlige Gänsehaut&lt;br /&gt;
bedeckt ihre schlanken Beine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihren feinen Fingern malt&lt;br /&gt;
sie ein Zeichen&lt;br /&gt;
wie ein S.O.S. an den Himmel&lt;br /&gt;
die Linien sind ebenmäßig&lt;br /&gt;
und sauber, nicht ausgefranst,&lt;br /&gt;
ohne deshalb weniger aufregend&lt;br /&gt;
zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Lippen formen ein perfektes Oval,&lt;br /&gt;
rot und vielversprechend&lt;br /&gt;
wie ein Abbild ihrer&lt;br /&gt;
versteckten Scham,&lt;br /&gt;
als sie zu singen beginnt.&lt;br /&gt;
Ihren Ketten entlockt sie rostige Tränen,&lt;br /&gt;
zu ihren Füßen ruht der Wind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://literarchie.plusboard.de/viewtopic.php?t=1906&quot;&gt;» weiterlesen&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:date>2009-06-13T17:33:00Z</dc:date>
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    <title>Der Augenblick</title>
    <link>http://literarchieblog.twoday.net/stories/5730695/</link>
    <description>von &lt;a href=&quot;http://literarchie.plusboard.de/nickpage.php?user=NDK&quot;&gt;NDK&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(08.Sep.08)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Augenblick verweilte nicht,&lt;br /&gt;
am Ende ging es schnell,&lt;br /&gt;
Glassplitter steckten im Gesicht,&lt;br /&gt;
und plötzlich sah er hell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh hätte doch der Augenblick&lt;br /&gt;
nurn Augenblick gewartet,&lt;br /&gt;
er wäre an der Ampel vorn&lt;br /&gt;
bei Gelb noch durchgestartet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Knochen kroch der Tod,&lt;br /&gt;
ihm wurde angst und bang,&lt;br /&gt;
als mitten in der höchsten Not&lt;br /&gt;
die Stimme in ihn drang:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie-haben-ihr-Ziel-erreicht!&lt;br /&gt;
... da wurde ihm ganz leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://literarchie.plusboard.de/viewtopic.php?t=2269&quot;&gt;» Beitrag und Kommentare im Forum&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:date>2009-05-31T12:30:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://literarchieblog.twoday.net/stories/5706322/">
    <title>Das Lächeln des Chamäleons</title>
    <link>http://literarchieblog.twoday.net/stories/5706322/</link>
    <description>von &lt;a href=&quot;http://literarchie.plusboard.de/nickpage.php?user=Minouche&quot;&gt;Minouche&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(24.Apr.08)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der lange spitze Schatten der Sonnenuhr legt sich auf den warmen Asphalt des Schulhofs und teilt den Platz in zwei saubere Hälften. Vereinzelt zerschneiden helle Kinderstimmen, die vom großen Abenteuerspielplatz hinter der Schule herüberschallen die Stille des warmen Spätsommernachmittages und lassen den Schulhof verlassen und einsam wirken. Eines der Fenster im Erdgeschoss der Immanuel-Kant-Gesamtschule, einem schmucklosen Plattenbau aus den späten Sechzigern, steht weit offen. Ein einzelner Ton, zögerlich angeschlagen auf einem mittelmäßig gestimmten Klavier schreckt eine Amsel auf, die in der Erde nach Würmern sucht. Sie flüchtet in die Zweige der mächtigen Kastanie, die, umrahmt  von einem Ring aus Waschbeton, vor dem Klassenzimmer steht. Die nächsten Minuten ist es still, die Kinderstimmen vom Abenteuerspielplatz sind verstummt und der Zeiger der Sonnenuhr auf dem Schulhof ist ein ganzes Stück weiter nach Westen gewandert. Mutig wagt die Amsel noch einen Versuch und flattert wieder hinunter an den Fuß des Baums, um den Wurm, den sie fast hatte, wiederzufinden, da klingt das Klavier wieder an. Diesmal eine ganze Tonfolge. Schimpfend gibt die Amsel auf und fliegt in eine der Föhren, die den Schulbereich abgrenzen und einen kleinen Wald bilden, hinter dem der Abenteuerspielplatz liegt. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Ein paar Noten werden angeschlagen und finden einen schnellen Rhythmus, dann kommt eine Stimme dazu, warm und tief, eine Stimme am Ende eines Mädchens und am Anfang einer Frau:
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Ain&apos;t got no home, ain&apos;t got no shoes
&lt;br /&gt;
Ain&apos;t got no money, ain&apos;t got no class
&lt;br /&gt;
Ain&apos;t got no skirts, ain&apos;t got no sweater
&lt;br /&gt;

Ain&apos;t got no perfume, ain&apos;t got no beer
&lt;br /&gt;
Ain&apos;t got no man...&lt;/span&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimme stockt und sagt ein paar wütende Worte in einer fremden Sprache, einer schnelleren, weicheren und höheren Tonlage als die, in der sie singt. 
&lt;br /&gt;
Eine tiefe, männliche Stimme antwortet: Versuch es noch einmal Samira, Nina Simone ist schwierig, ich habe es dir gesagt und  Flüche helfen dir da nicht weiter, aber du schaffst das! Los, ich will es bis zum Schluss, fang dort an, wo du aufhörtest, etwas spielerischer in den höheren Tönen, los komm, du machst das sehr gut!
&lt;br /&gt;
Nun spricht sie akzentfreies Deutsch, eine Stimmlage tiefer als ihre Heimatsprache: Bis zur Aufführung morgen Abend, Herr Steiner? Bis dahin soll ich perfekt sein und Nina Simone leben, denn diese Musik singt man nicht, man muss sie leben. Oh, haram!  Das schaffe ich nicht, Herr Musikgeneral Steiner! Suchen Sie sich eine andere Blaskapelle, diese hier spielt unrein!
&lt;br /&gt;
Er redet beschwichtigend auf sie ein, seine sanfte leise Stimme wechselt sich ab mit ihrer hohen Stimme, als sängen sie ein Duett in zwei Sprachen und keiner der Sänger hätte eine Ahnung vom Text des anderen. 
&lt;br /&gt;
Das Ganze gipfelt in einer schnellen Disharmonie von Tönen auf dem Klavier, sich jagend und in ihrer Schrägheit schon wieder schön, bis sie spielerisch einen Akkord bilden, dann jedoch abrupt abbrechen.
&lt;br /&gt;
Erneut klingt ihre Stimme, laut intonierend und trotz der Wut harmonisch:
&lt;br /&gt;

Aint got no culture, aint got no family, fuck you all!
&lt;br /&gt;
Es knallt laut, als der Klavierdeckel auf die Tasten schlägt, dann hallen laute, quietschende, Schritte auf den frisch gebohnerten Gängen der Schule. Die Glastür nach draußen schließt sich lautlos und langsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://literarchie.plusboard.de/viewtopic.php?t=1865&quot;&gt;» weiterlesen im Forum&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:date>2009-05-17T17:53:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://literarchieblog.twoday.net/stories/5671117/">
    <title>&quot;Hallo, ich bin neu im Forum&quot;, Variante 67 (beta)</title>
    <link>http://literarchieblog.twoday.net/stories/5671117/</link>
    <description>Von &lt;a href=&quot;http://literarchie.plusboard.de/nickpage.php?user=Ich%20bin%20zwei%20%D6ltanks&quot;&gt;Ich bin zwei Öltanks&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(29.Sep.08)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin der Botschafter des schlechten Geschmacks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&apos;&quot;Wie wird man eigentlich Botschafter des schlechten Geschmacks?&quot;, werde ich oft gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf solche Fragen antworte ich in der Regel mit &quot;Dosenravioli !!!&quot; oder &quot;Ministeck !!!&quot;, in Wirklichkeit war das aber nämlich so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kam auf mich zu, eines schummerigen Abends in einer verrauchten Bar. Er sprach mich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Hallo, du!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich drehte mich zu ihm um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich bin der schlechte Geschmack&quot;, sagte der schlechte Geschmack, &quot;und ich weiß ganz genau, wer du bist! Du bist ein versoffener, eigensinniger, ungewaschener, ungehobelter Rüpel, der in seiner Freizeit gerne kleine Kinder schlägt und Nachbarn wegen Parkvergehen beim Bundesnachrichtendienst verpfeift!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich noch so darüber grübele, woher mich dieser sympathische junge schlechte Geschmack wohl so gut kennen mochte, fügte er seinen Ausführungen breit grinsend hinzu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich hab einen tollen Tipp für dich, Schweinefurz. Werde doch Dichter! ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://literarchie.plusboard.de/viewtopic.php?t=2334&quot;&gt;» weiterlesen&lt;/a&gt;</description>
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