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    <title>Literarchieblog (Ergänzung zum Forum)</title>
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    <description>Ergänzung zum Forum</description>
    <dc:publisher>liter-A-rchie</dc:publisher>
    <dc:creator>liter-A-rchie</dc:creator>
    <dc:date>2012-05-09T11:43:10Z</dc:date>
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    <title>Literarchieblog</title>
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  <item rdf:about="http://literarchieblog.twoday.net/stories/97016313/">
    <title>Forum jetzt werbefrei!</title>
    <link>http://literarchieblog.twoday.net/stories/97016313/</link>
    <description>&lt;div class=&quot;warning&quot;&gt;Liebe Literarchistinnen und Literarchisten, liebe Gäste,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die &lt;a href=&quot;http://literarchieblog.twoday.net/stories/97011059/&quot;&gt;Meldung über Werbeblocker-Blocker&lt;/a&gt; von voriger Woche ist nun obsolet geworden: &lt;b&gt;Seit gestern abend ist das Forum werbefrei.&lt;/b&gt; Das verdanken wir einem großzügigen Spender, der ungenannt bleiben möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werbefreiheit ist dank des edlen Spenders für die nächsten sechs Monate gesichert. Für eine Dauerlösung werde ich versuchen, Sponsoren zu finden.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>virago</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 virago</dc:rights>
    <dc:date>2012-05-09T11:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://literarchieblog.twoday.net/stories/97011059/">
    <title>[Update] Wichtige Mitteilung: Forennutzung mit Werbeblocker / ohne JavaScript nicht...</title>
    <link>http://literarchieblog.twoday.net/stories/97011059/</link>
    <description>&lt;b&gt;Update 9.5.: Diese Meldung hat sich erübrigt &mdash; &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://literarchieblog.twoday.net/stories/97016313/&quot;&gt;das Forum ist jetzt werbefrei&lt;/a&gt;.

&lt;hr /&gt;

&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

&lt;div class=&quot;warning&quot;&gt;
&lt;b&gt;ACHTUNG:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Mai ist bei unserem Forenhoster Plusboard ein Werbeblocker-Blocker aktiv. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forum kann daher mit aktivem Werbeblocker nicht mehr genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch JavaScript muss aktiviert sein!&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

Andernfalls wird der Inhalt hinter einem halbtransparenten weißen Layer dargestellt, auf dem fett zu lesen ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center&quot;&gt;&lt;b&gt;Please disable your ad blocker!&lt;br /&gt;
Bitte deaktiviere Deinen Werbeblocker!&lt;br /&gt;
Veuillez désactiver votre bloqueur de publicité!&lt;br /&gt;
Por favor, desactive el bloqueador de anuncios!&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

bzw. bei deaktiviertem JavaScript:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center&quot;&gt;&lt;b&gt;Please enable JavaScript!&lt;br /&gt;
Bitte aktiviere JavaScript!&lt;br /&gt;
S&apos;il vous plaît activer JavaScript!&lt;br /&gt;
Por favor,activa el JavaScript!&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;b&gt;&lt;u&gt;Vorgehensweise, um das Forum wieder nutzen zu können:&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1. Werbeblocker&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorab: Ihr müsst natürlich NICHT den Werbeblocker komplett deaktivieren oder gar deinstallieren, sondern ihn nur für www.literarchie.net deaktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kenne nur das Firefos-AddOn Adblock Plus. Falls ihr dieses verwendet, müsste rechts oben das rote, stoppschildförmige Symbol von Adblock Plus zu sehen sein. Ein Klick darauf öffnet ein Menü. Darin findet sich immer der Punkt: &lt;br /&gt;
»Deaktivieren: auf [Haupt-URL der Seite, auf der man sich gerade befindet]«&lt;br /&gt;
Ihr ruft also zunächst das Forum auf, klickt dann auf das ABP-Symbol und setzt dort ein Häkchen bei: »Deaktivieren: auf literarchie.net«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2. JavaScript&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer aus Sicherheitsgründen mit deaktiviertem JavaScript surft, ist vermutlich ohnehin ein versierter Internetnutzer, da ein Großteil der Internetseiten auf diese Weise nur sehr eingeschränkt oder gar nicht nutzbar sind. D.h. man kommt ohnehin nicht drum rum, JavaScript selektiv zu erlauben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein sehr gutes Tool dafür ist das &lt;a href=&quot;http://noscript.net/&quot;&gt;Firefox-Addon NoScript&lt;/a&gt;. Dieses muss man anfangs erst einmal &quot;trainieren&quot; und alle Seiten, denen man vertraut, händisch freischalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ins Forum zu kommen, genügt es, literarchie.net zu erlauben. Wer Marek dann noch den Gefallen tun will, ihm seine Werbeeinnahmen zu gönnen, müsste allerdings vorübergehend NoScript gänzlich abschalten. Das ist natürlich jedem selbst überlassen. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.greensmilies.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.greensmilies.com/smile/smiley_emoticons_cool.gif&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Smilie by GreenSmilies.com&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>virago</dc:creator>
    <dc:subject>Newsarchiv</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 virago</dc:rights>
    <dc:date>2012-05-03T14:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://literarchieblog.twoday.net/stories/96985678/">
    <title>Diabolische Mühe</title>
    <link>http://literarchieblog.twoday.net/stories/96985678/</link>
    <description>von &lt;b&gt;Der Ohrenschützer&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gewinnertext des Schreibwettbewerbs &quot;Katholische Kühe&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort zwischen den Bergen die lichte Erscheinung&lt;br /&gt;
Verkündet sich nur selbst Erwählten&lt;br /&gt;
Real ist es, soweit die herrschende Meinung&lt;br /&gt;
Was sie über Gospa erzählten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Frieden und Sünde und dem großen Zeichen&lt;br /&gt;
Es würde die Wahrheit enthüllen&lt;br /&gt;
Verträumtes und leere Versprechungen reichen&lt;br /&gt;
Um tausende Betten zu füllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Glaube verbreitet sein Geld immer weiter&lt;br /&gt;
Zugunsten der Spenden-Vertilger&lt;br /&gt;
Katholische Kühe ernähren sich heiter&lt;br /&gt;
Vom Stroh in den Köpfen der Pilger</description>
    <dc:creator>virago</dc:creator>
    <dc:subject>Wettbewerbe</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 virago</dc:rights>
    <dc:date>2012-04-02T22:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://literarchieblog.twoday.net/stories/64984383/">
    <title>Schreibwettbewerb: Katholische Kühe</title>
    <link>http://literarchieblog.twoday.net/stories/64984383/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;135&quot; style=&quot;margin-right: 15px; margin-bottom: 15px;&quot; alt=&quot;kuh&quot; width=&quot;135&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/literarchieblog/images/kuh.jpg&quot; /&gt;Schreibt bitte eine Geschichte oder ein Gedicht oder was immer euch sonst einfallen mag. Es gibt diesmal keine weiteren Vorgaben außer dem Thema an sich: &lt;b&gt;Katholische Kühe&lt;/b&gt;. Das abgebildete Rindviech kann, muss aber nicht als Anregung dienen. Der Auslegung sind keine Grenzen gesetzt - interpretiert das Thema so frei, wie ihr wollt. Humor, Krimi, Erotik ... alles hat Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;warning&quot;&gt;&lt;b&gt;Einreichschluss: Sonntag, 26. März 2012&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Wie immer können auch Gäste teilnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.literarchie.net/schreibwettbewerbe-teilnahmebedingungen-und-ablauf-t4647.html&quot;&gt;» Zu den Teilnahmebedingungen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;div class=&quot;small&quot;&gt;(Bild: &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/31806134@N02/4542933674/&quot;&gt;tiroltourism (flickr.com)&lt;/a&gt;, CC-BY-Lizenz.)&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>virago</dc:creator>
    <dc:subject>Wettbewerbe</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 virago</dc:rights>
    <dc:date>2012-02-26T15:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://literarchieblog.twoday.net/stories/49600776/">
    <title>Un bel dì</title>
    <link>http://literarchieblog.twoday.net/stories/49600776/</link>
    <description>von &lt;b&gt;Melusine&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gewinnertext Nr. 2 des Schreibwettbewerbs &quot;II Das rote Pferd&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stehe hinter der Bühne und spähe durch den Spalt im Vorhang. Die Menge tobt, er hat sie gut in der Hand.&lt;br /&gt;
Das Rote, hat er gesagt.&lt;br /&gt;
Rot steht mir nicht. Außerdem ist es viel zu tief ausgeschnitten.&lt;br /&gt;
Aber er duldet keinen Widerspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Auftritt. Fast hätte ich ihn verpasst.&lt;br /&gt;
Komm!, zischt er zwischen zusammengebissenen Zähnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich trete auf die Bühne. Er hebt den Taktstock.

&lt;ul&gt;  
&lt;i&gt;Un bel dì, vedremo&lt;br /&gt;
levarsi un fil di fumo&lt;br /&gt;
sull&apos;estremo confin del mare ...&lt;/i&gt;
&lt;/ul&gt;

Während ich singe, habe ich Renée Fleming vor Augen, und Maria Callas, und ich weiß, ich komme nicht an sie ran, aber ich versuche es, lege alles, alles hinein, was ich an Leidenschaft in mir habe, an Stimme, an Timbre ... für ihn.&lt;br /&gt;
Das rote Abendkleid wird zum Kimono, ich singe nicht die Butterfly, ich bin Butterfly.

&lt;ul&gt;  
&lt;i&gt;Tienti la tua paura,&lt;br /&gt;
io con sicura fede l&apos;aspetto.&lt;/i&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;


Nachdem ich geendet habe, entsteht eine Pause, in der mir beinahe das Herz stehen bleibt. Dann: Rauschender Beifall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Gesicht gleicht einer Gewitterwolke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ich in der Garderobe das Hurenkleid ausziehe, singe ich leise Con onor muore - aber der Tod, an den ich denke, ist nicht meiner.</description>
    <dc:creator>virago</dc:creator>
    <dc:subject>Wettbewerbe</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 virago</dc:rights>
    <dc:date>2011-11-01T15:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://literarchieblog.twoday.net/stories/49600771/">
    <title>der planet der pferde</title>
    <link>http://literarchieblog.twoday.net/stories/49600771/</link>
    <description>von &lt;b&gt;Lothar Thiel&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gewinnertext Nr. 1 des Schreibwettbewerbs &quot;II Das rote Pferd&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wer reitet so spät durch nacht und wind?&lt;br /&gt;
es ist eine stute mit ihrem kind.&lt;br /&gt;
sie fliegt über dächer und straßen aus kot.&lt;br /&gt;
das fohlen ist bläulich, die mutter ist rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hier stinkt es entsetzlich, bemängelt das kleine&lt;br /&gt;
und hebt instinktiv seine zierlichen beine.&lt;br /&gt;
das nimmt man zum düngen, erklärt ihm die mutter.&lt;br /&gt;
durch unrat vom menschen gedeiht unser futter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was ist denn ein mensch, will das pferdchen nun wissen.&lt;br /&gt;
ein reittier wie günther, sagt die stute beflissen,&lt;br /&gt;
und er ist der letzte von denen, wo doch das große feuer war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
drum müssen wir diese ressource hier pflegen&lt;br /&gt;
und günther braucht auslauf, muss sich täglich bewegen.&lt;br /&gt;
denn menschliche scheiße, mein liebes, ist sonst nicht mehr erneuerbar.</description>
    <dc:creator>virago</dc:creator>
    <dc:subject>Wettbewerbe</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 virago</dc:rights>
    <dc:date>2011-11-01T15:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://literarchieblog.twoday.net/stories/43006272/">
    <title>Schreibwettbewerb verlängert</title>
    <link>http://literarchieblog.twoday.net/stories/43006272/</link>
    <description>Da der Einreichtermin offenbar etwas ungünstig gelegt war (Frankfurter Buchmesse) und die Zahl der bis Freitag eingereichten Beiträge etwas enttäuschend war, haben wir den Wettbewerb um eine Woche, d.h. bis einschließlich Sonntag, den 23. Oktober, verlängert.</description>
    <dc:creator>virago</dc:creator>
    <dc:subject>Wettbewerbe</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 virago</dc:rights>
    <dc:date>2011-10-16T15:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://literarchieblog.twoday.net/stories/38782806/">
    <title>Schreibwettbewerb: II Das rote Pferd</title>
    <link>http://literarchieblog.twoday.net/stories/38782806/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/rnewpol/310013754/&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;148&quot; style=&quot;margin-right: 15px; margin-bottom: 15px;&quot; alt=&quot;4horsesfb&quot; width=&quot;200&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/literarchieblog/images/4horsesfb.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt;Und als es das zweite Siegel auftat, hörte ich die zweite Gestalt sagen:&lt;br /&gt;
Komm!&lt;br /&gt;
Und es kam heraus ein zweites Pferd, das war feuerrot. Und dem, der darauf saß, wurde Macht gegeben, den Frieden von der Erde zu nehmen, dass sie sich untereinander umbrächten, und ihm wurde ein großes Schwert gegeben.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;i&gt;(Offenbarung 6, 3-4)&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

Lass dich durch diese Textstelle aus der Offenbarung des Johannes anregen und schreibe dazu eine Geschichte, ein Gedicht oder was auch immer dir dazu einfällt. Bibelkenntnis ist nicht erforderlich. Lass einfach den Text auf dich wirken und deine Fantasie spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;warning&quot;&gt;&lt;b&gt;Einreichschluss: Sonntag, &lt;strike&gt;16.&lt;/strike&gt; 23. Oktober 2011&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Wie immer können auch Gäste teilnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.literarchie.net/schreibwettbewerbe-teilnahmebedingungen-und-ablauf-t4647.html&quot;&gt;» Zu den Teilnahmebedingungen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;div class=&quot;small&quot;&gt;(Bild: &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/rnewpol/310013754/&quot;&gt;Rich Man (flickr.com)&lt;/a&gt;, CC-BY-Lizenz.)&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>virago</dc:creator>
    <dc:subject>Wettbewerbe</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 virago</dc:rights>
    <dc:date>2011-09-15T12:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://literarchieblog.twoday.net/stories/31622311/">
    <title>Literarchie goes Bachmannpreis: Einladung zum Mitmachen</title>
    <link>http://literarchieblog.twoday.net/stories/31622311/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Bild: presse.bachmannpreis.eu&quot; height=&quot;133&quot; style=&quot;margin-right: 15px&quot; alt=&quot;tddl200&quot; width=&quot;200&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/literarchieblog/images/tddl200.jpg&quot; /&gt;Vom 6. bis zum 10. Juli 2011 finden in Klagenfurt die 35. Tage der deutschsprachigen Literatur statt. Wir wollen das Ereignis in der Literarchie gemeinsam mitverfolgen und kommentieren. Gäste sind herzlich eingeladen, mitzumachen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Ganzen ein wenig Struktur zu geben, haben wir uns für die Diskussion &lt;a href=&quot;http://www.literarchie.net/bachmannpreis-2011-die-spielregeln-fuer-unsere-diskussion-t5023.html&quot;&gt;Spielregeln&lt;/a&gt; überlegt. Es gibt Diskussionssthreads für jeden einzelnen Text bzw. Autor (die Texte werden ja erst jeweils kurz vorher bekannt gegeben) und einen Thread für die allgemeine Diskussion. Ansonsten ist die Sache ganz frei und zwanglos geplant.&lt;br /&gt;
Wir versuchen das zum ersten Mal, es ist also ein Experiment - Pannen sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.literarchie.net/bachmannpreis-2011-f93.html&quot;&gt;» Hier geht es zu unserem Bachmannpreis-Forum&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(Bild: Bachmannpreis 2010 - presse.bachmannpreis.eu)&lt;/em&gt;</description>
    <dc:creator>virago</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 virago</dc:rights>
    <dc:date>2011-07-03T13:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://literarchieblog.twoday.net/stories/29752101/">
    <title>Pork Soda</title>
    <link>http://literarchieblog.twoday.net/stories/29752101/</link>
    <description>von &lt;b&gt;debruma&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gewinnertext des Schreibwettbewerbs &quot;Zeigt her eure Füße! Schubladentexte&quot;&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sitze in einem Auto in einer Tiefgarage und höre Primus, &apos;Pork Soda&apos;.&lt;br /&gt;
Um mich herum Düsternis, selbst die Metalliclackierung des haigesichtigen BMW links von mir wirkt grau. Die Wände sind fleckig, fressen das kalte Licht der Neonlampen, über mir schlängeln sich Rohre. Was ich eben weiß, nicht aber aus meiner Position heraus sehen kann. Dazu müsste ich mich vorbeugen, den Hals verdrehen und nach oben schielen. Wozu. Ich spüre ihre Nähe, brauche sie nicht zu sehen.&lt;br /&gt;
Allein scheine ich hier unten zu sein. Seit ewigen Minuten keine hallenden Schritte mehr und keine Lichter, die die Wände entlang huschen wie Geistwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zehn Ventilatoren an der Wand  erinnern mich an Windmühlen, die wir als Kinder hatten, die wir pustend prustend drehen ließen, das zirrende flatternde Geräusch, das sie machten... dies hier aber ihre dunkelgrauen, sachlichen Brüder.&lt;br /&gt;
Verzählt. Es sind elf. Drehen sich aber nur zwei. Einer ganz außen, einer in der Mitte.&lt;br /&gt;
Bestimmt sitzen Männer mit Mützen und blauen Uniformen vor Überwachungsmonitorern - die Herren den Ventilatoren. Immer wenn hier unten jemand ohnmächtig zu Boden sinkt, schalten sie einen Ventilator dazu. Wie dazumal mit den Kanarienvögeln in den Bergwerksstollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wechsle von &apos;Pork Soda&apos; auf &apos;Sailing the Seas of Cheese&apos;. Dies wäre was für mich, ein Hobby, Käseseesegeln, bräuchte man Cracker... Schritte? Nein, niemand hier, nur ein Knacken in einem der Rohre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenwelt könnte verschwunden sein, ich würde es nicht merken. Weg. Ausgelöscht. In einem Sturm aus Gammastrahlen verbrannt zu feinem Pulver. Die Staubwelt versinkt gerade jetzt im atomaren Winter.&lt;br /&gt;
So wie hier habe ich mir Atombunker immer vorgestellt. Grau, beklemmend niedrig, fensterlose Unterwelten mit eiskaltem Licht, Überwachungskameras, die einem hinterherschnurren. Allsehende Augen eines vielleicht blinden Gottes, von dem keiner ahnt, ob er denn gnädig ist.&lt;br /&gt;
Wie lange wird es dauern, bis ich die Wirkung der Strahlen spüre... der Beton wird dick genug sein um ausreichend Wellen abzufangen, dass ich nicht sofort verbrenne, sondern meine Zellen nach und nach und jede für sich vor die Hunde gehen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Frau - ihre hohen Schuhe knallen auf dem Beton, als sie mit zügigen Schritten auf mich zukommt. Neid im strengen Blick, erste Falten um die Augen, der Mund ein schmaler Strich. Sie ist nicht viel älter als ich, in Menschenjahren, Kindskopf wird sie trotzdem denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großartig, sie und ich, die letzten unserer Art.</description>
    <dc:creator>virago</dc:creator>
    <dc:subject>Wettbewerbe</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 virago</dc:rights>
    <dc:date>2011-06-23T14:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://literarchieblog.twoday.net/stories/18110321/">
    <title>Schreibwettbewerb: Zeigt her eure Füße! Schubladentexte</title>
    <link>http://literarchieblog.twoday.net/stories/18110321/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/ruthieki/1235427052/&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Ruthie Hansen (flickr.com), CC-BY-NC-SA&quot; height=&quot;180&quot; style=&quot;margin: 0 0 15px 15px;&quot; alt=&quot;Ruthie Hansen (flickr.com), CC-BY-NC-SA&quot; width=&quot;240&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/literarchieblog/images/zeigthereurefuesse.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Jeder hat sie, keiner will sie. Manche verstecken sie im hintersten Winkel ihrer Festplatte. Andere stopfen sie in jede freie Ecke des Internets. &lt;b&gt;Schubladentexte &lt;/b&gt;sind eine Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt habt ihr die einmalige Gelegenheit, eure &lt;b&gt;Schubladentexte &lt;/b&gt;loszuwerden und dafür sogar Lorbeeren einzuheimsen. Durchwühlt eure Dachböden, stöbert in euren Gammelkisten, hebt jeden Stein auf, unter dem sich ein längst vergessener Text verstecken könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Unvollendetes wird gern genommen. Drei Zeilen eines leidenschaftlichen Liebesgedichts, beim Italiener nach dem dritten Glas Chianti auf Klopapier notiert? Prima! Her damit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;warning&quot;&gt;
&lt;b&gt;Einreichschluss: Sonntag, 12. Juni&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Wie immer können auch Gäste teilnehmen.&lt;br /&gt;
Genauere Infos und Teilnahmebedingungen &lt;a href=&quot;http://www.literarchie.net/schreibwettbewerb-zeigt-her-eure-fuesse-schubladentexte-t4945.html&quot;&gt;» hier im Forum&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;</description>
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    <dc:subject>Wettbewerbe</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 virago</dc:rights>
    <dc:date>2011-05-16T16:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://literarchieblog.twoday.net/stories/16560329/">
    <title>... aus gutem Hause</title>
    <link>http://literarchieblog.twoday.net/stories/16560329/</link>
    <description>von &lt;b&gt;debruma&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gewinnertext des Schreibwettbewerbs &quot;Gefallene Engel&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... die jüngste aber war so schön, dass die Sonne selbst sich verwunderte, so oft sie ihr ins Gesicht schien.&lt;br /&gt;
Wie Kleo!, ruft Lana dazwischen. Die anderen schubsen sie. Wollen keine Unterbrechung.&lt;br /&gt;
Ja, wie Kleo, sage ich und lese weiter. Vom Froschkönig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;*&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

Seit einer Ewigkeit ist Kleo der erste Mensch, der fünf Klassen über seiner Einstufung arbeitet. Sie gilt als wahre Schönheit, in einer Welt, aus der die Hässlichkeit verbannt ist.&lt;br /&gt;
Ein oder zwei Klassen zu überwinden, ist möglich. Es zählt nicht allein die Genetik oder die physiologischen Marker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind weit. Aber nicht so weit, jeden Charakterzug, jedes Talent vorhersagen zu können. Sozialer Status und das psychologische Profil spielen ebenso eine Rolle bei der Zuordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleo ist meine Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;*&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

Wir müssen reden.&lt;br /&gt;
Mein zukünftiger Schwager legt die Fingerspitzen aneinander. Sein Gesicht gleicht dem einer griechischen Statue. Er gehört zur Elite. Bald wird er in die Politik gehen. Gleich nach seiner Heirat.&lt;br /&gt;
Es gibt ein Problem.&lt;br /&gt;
Mit Kleo?&lt;br /&gt;
Nein. Mit dir.&lt;br /&gt;
Mir?&lt;br /&gt;
Ja, die Prüfung aller potentiellen Familienmitglieder hat ergeben, dass du eine Anomalie aufweist.&lt;br /&gt;
Was für eine Anomalie?&lt;br /&gt;
Er zuckt mit den Schultern. Er ist kein Genetiker. Ich schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts bedeutendes. Für dich. Ein unbekanntes Muster. Vielleicht ein Retrovirus, wer weiß. Aber Fakt ist  es gibt eine Anomalie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist allerdings ein Problem. Kleo steht zwei Klassen unter ihm, gemessen an ihrer Arbeit, sieben in ihrer Einstufung.&lt;br /&gt;
Die Heirat ist eine Sensation, nur verzeihlich durch ihre überirdische Schönheit. Für ihre Kinder aber kann Kleos niedriger genetischer Standard negative Auswirkungen haben. Insbesondere wenn der Rest der Familie nicht lupenrein ist. Die politische Führung obliegt den perfekten Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum die Abweichung nicht vorher entdeckt wurde, konnte mir keiner erklären. Vermutlich sind unsere Leute einfach besser. Damit meint er die Labore im Besitz seiner Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde nicht entdeckt, weil mein Vater es verhindert hat. Das sage ich ihm nicht. Ich darf das nicht wissen. Ich weiß viele Dinge, die ich nicht wissen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du wirst sie nicht heiraten?&lt;br /&gt;
Natürlich werde ich sie heiraten. Kleo ist perfekt. Der Beweis, dass dieses ganze Gerede von der genetischen Diskriminierung Blödsinn ist!&lt;br /&gt;
Was dann?&lt;br /&gt;
Deine Eltern sind bereit, bekannt zu geben, dass du adoptiert bist. Sie haben dies bisher nur verschwiegen, um dich und Kleo nicht zu belasten.&lt;br /&gt;
Ich bin aber nicht adoptiert.&lt;br /&gt;
Nach meinen Unterlagen hier schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;*&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

Du machst die Familie kaputt, meine Mutter schreit. Ich habe sie noch nie schreien hören. Emotionale Stabilität ist ein wesentlicher Bewertungsfaktor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mache die Familie kaputt? Ihr gebt mich doch zur Adoption frei! Ich schreie öfters. Wahrscheinlich Folge meiner Anomalie.&lt;br /&gt;
Das ist nicht korrekt, sagt mein Vater, Adoption ...&lt;br /&gt;
Das weiß ich!&lt;br /&gt;
Er geht ein paar Schritte, räuspert sich: Das ist eine einmalige Gelegenheit für unser Familie. Nicht nur für Kleo oder uns sondern für alle. Für unsere Enkel, Großenkel ...&lt;br /&gt;
Und ich? Ich werde um mindestens drei Klassen herabgesetzt. Mit einer Herkunft, die offensichtlich soziologisch defekt ist. Übrigens, das bedeutet: ich verliere meine Arbeit.&lt;br /&gt;
Nein, nein, meine Mutter wiegelt ab. Kleos Mann wird das regeln. Höchstens eine Klasse.&lt;br /&gt;
Es gibt keine Klassen!, brüllt mein Vater. Er arbeitet beim Verfassungsschutz. In einer Position, die heutzutage für ihn unerreichbar wäre. Vor 30 Jahren steckte die Einstufung in den Kinderschuhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offiziell gibt es keine Klassen. Es gibt Gutachten. Unzählige Gutachten. Ich möchte sagen, Gutachten vom ersten Atemzug an. Aber dies ist falsch. Vom ersten Herzschlag ebenso. Bereits die halbloiden Chromosomensätze werden analysiert, bewertet. Aussortiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zusammenstellung der Gutachten, digitale Auswertung, das Zugrundelegen eines Punktesystem und eine daraus folgende Beurteilung sind verboten. Aber wir haben sie alle gelesen. Unsere Beurteilung und die der anderen. Die Schulen, die Arbeitgeber, die Versicherungen, die Partnervermittlungen. Haben sie gelesen. Jede einzelne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast das geplant, sage ich, von Anfang an. Du wusstest, du bekommst keine perfekten Kinder, also hast uns molekurlargenetisch überarbeiten lassen. Bei Kleo hat das funktioniert, bei mir nicht. Aber das ist nur aufgeflogen, weil du auf die Labore seiner Familie keinen Einfluss hast.&lt;br /&gt;
Ich weiß viele Dinge, die ich nicht wissen darf. Er schweigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sag mir warum. Bitte. Papa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil Eltern wollen, dass es ihren Kindern gut geht. Besser. Es heißt nicht umsonst &apos;aus gutem Hause stammen&apos;. Das war schon immer so und wird so bleiben. Adel, Geld, Rasse, was immer man als Elite ansah zu seiner Zeit, man bleibt, wozu man geboren ist. Glaubst du vor 70 Jahren hätte ein Kind aus der unteren Schicht in die Vorstandsetage geschafft? Oder zum Unternehmer? Aus eigener Kraft? Weil es so klug und fleißig ist? Pah!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;*&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

Miu nimmt es gelassen, dass ich bald nicht mehr für sie arbeiten werde. Dann macht das ein anderer, sagt sie, du bleibst für uns wichtig. Keine Sorge.&quot;&lt;br /&gt;
Sie ist die Leiterin der Eliteklinik für Geburtswissenschaften. Die Erfinderin des KU. Des künstlichen Uterus. Der menschliche Körper ist anfällig. Schon ein kleiner Infekt kann Auswirkungen auf das ungeborene Kind haben. Genetisch einwandfreies Material kann sich nicht optimal entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zehntausende Kinder wachsen hier jedes Jahr heran. Wir sind weit. Aber nicht fehlerfrei. Die Kenntnis der DNA genügt nicht. Sie ist nur ein vager Bauplan, wie er abgelesen, wie er umgesetzt wird, bleibt komplex. Die Kinder wachsen im KU heran. Es werden RNA-Gutachten und proteinerge Karteien angefertigt. Nur die perfekten schicken wir ins Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen fallen in meinen Bereich. Forschung. Fehleridentifizierung. Statistik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Miu und ich verstoßen gegen die Regeln. Wir wählen Kinder aus, fehlerhafte, und bringen sie zu ihr. Miu ist Elite. Niemand kontrolliert die perfekten Geschöpfe unserer Zeit. Niemand zweifelt an der Klasse.&lt;br /&gt;
Nicht alle Kinder überleben. Der Transport ist alles andere als optimal für unreife Neugeborene. Aber wir haben keine Wahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin es, der die Kinder aussucht. Du hast die Gabe, sagt Miu, die Intuition, welche gerettet werden müssen.&lt;br /&gt;
Daran muss ich glauben. Sonst wäre ich nicht besser. Auch ich sortiere die Lebenswerten aus.&lt;br /&gt;
Besser?, sagt Miu, Wieso besser? Wir versuchen zu retten, was zu retten ist. Das ist ein dreckiges Geschäft. Was glaubst du, was wir sind? Superhelden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;*&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

Das Märchen vom Froschkönig ist längst zu Ende.&lt;br /&gt;
Was machen wir, Miu? frage ich. Wir können sie nicht ewig verstecken.&lt;br /&gt;
Nicht ewig, aber heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;*&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

Lana sucht mich. Sie will nach Kleo fragen. Die Nachricht der Hochzeit ist in den Medien.&lt;br /&gt;
Ich sehe sie an. Beuge mich herab. Nah. Ganz nah an ihr Gesicht. Ein Gesicht, dass es in dieser Zeit gar nicht geben dürfte.&lt;br /&gt;
Ich verrate dir ein Geheimnis, flüstere ich, du bis das Schönste, das ich je gesehen habe.</description>
    <dc:creator>virago</dc:creator>
    <dc:subject>Wettbewerbe</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 virago</dc:rights>
    <dc:date>2011-04-11T20:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://literarchieblog.twoday.net/stories/14660063/">
    <title>Schreibwettbewerb: Gefallene Engel</title>
    <link>http://literarchieblog.twoday.net/stories/14660063/</link>
    <description>Sie faszinieren seit jeher: Lichtgestalten, die ob ihrer Hybris, ihrer Auflehnung gegen die göttliche Allmacht in die Tiefe gestürzt werden. Die Mythen ähneln einander. Luzifer, Prometheus, Loki  allesamt &quot;Lichtbringer&quot;. Sie sind Aufrührer und Renegaten. Sie geben unerlaubt geheimes Wissen an jene weiter, denen es nach göttlichem Willen vorenthalten bleiben sollte. Sind sie Aufklärer, Rebellen, respektlose Clowns, Asoziale, Revolutionäre, Weltretter, Weltvernichter, machthungrige Einzelkämpfer ...?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;i&gt;&quot;Better to reign in Hell, than serve in Heaven&quot;&lt;br /&gt;
(John Milton, Paradise Lost, 1667)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;349&quot; alt=&quot;paradise-lost&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/literarchieblog/images/paradise-lost.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;small&quot;&gt;Gustave Doré: Luzifers Fall - Illustration zu John Miltons &quot;Paradise Lost&quot; (1866), Ausschnitt. &lt;i&gt;Public Domain, Bildquelle: Wikimedia.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

Lasst euch vom Thema inspirieren und schreibt dazu eure Geschichten oder Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;warning&quot;&gt;&lt;b&gt;Einreichschluss: Sonntag, 3. April 2011&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Wie immer können auch Gäste teilnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.literarchie.net/schreibwettbewerbe-teilnahmebedingungen-und-ablauf-t4647.html&quot;&gt;» Zu den Teilnahmebedingungen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>virago</dc:creator>
    <dc:subject>Wettbewerbe</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 virago</dc:rights>
    <dc:date>2011-03-02T19:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://literarchieblog.twoday.net/stories/11506598/">
    <title>Offenbarung</title>
    <link>http://literarchieblog.twoday.net/stories/11506598/</link>
    <description>von &lt;b&gt;rosste&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gewinnertext des Schreibwettbewerbs &quot;Das schwarze Pferd&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Berg läuft aus. Alles kommt zum Vorschein. Magma, Dreiräder, Ferienwünsche. Du bist mitten im Bahnhof und wirst gleich abgeholt. Von Himmelspferden. Das wusstest du nicht? Ich auch nicht. Lerne noch schnell zu beten. Die Reise wird leichter. Handgepäck für Anfänger. Dann darfst du etwas schlafen, bevor dich der Teufel noch mal weckt. Kostenlose Peinigung der Sünder. Marmorplatten für Ignoranten. Soldaten helfen nicht, Soldaten frieren. Du bekommst eine Flasche Wodka, wenn du freiwillig in den Kessel steigst. Hast du deiner Mutter noch schnell einen Brief geschrieben? Sie bekommt ihn nicht. Buchstaben sind verloren. Glas schmilzt und du baust dir eine Linse. Schaust wieder in den Himmel und bekommst endlich Angst, Angst vor dir selbst. Du willst flüchten, aber die Erdkluften sind voller Leichen. Totenstille. Lieber in der Hölle als hier. Schlangen sprechen lateinisch. Est modus in rebus...&lt;br /&gt;
Du willst endlich sterben. Kornfelder hindern den Tod. Münzen zerquetschen den Kehlkopf. Luftnot für eingebildete Ärzte. Diagnosenleiden. Kannst du fühlen? Du lebst.&lt;br /&gt;
Ein Reiter ersticht dich. Thorakotomie. Eigenblut für die nächste Behandlung. Wer hält deine Hände? Hufeisen auf weicher Haut. Kontraste der Intimsphären. Liebst du?&lt;br /&gt;
Alles kommt zum Vorschein. Dein Berg läuft aus. Sehnsüchte, Schwächen, Radieschen, Holztreppen. Wo sind deine Großeltern? Du gehst in den Tod. Sterne lenken dich. Teppiche stinken nach Keller. Du frierst und siehst Würmer, rotbraune Würmer. Sie werden sich an dir wärmen und bis in den Zwölffingerdarm dringen. Mahlzeit der Heiligen. Blitze erleuchten die Köpfe der Stiere. Der erste kann nicht sprechen. Das muss so sein. Das ist ein Symbol vom Höchsten. Der zweite sagt: Die Gerechten werden eingetaucht in unreines Blut. Der dritte sagt: Drei Arme für einen Schenkel. Und weint. Der vierte brennt mit kalter ewiger Flamme: Helsinki.&lt;br /&gt;
Ein Konzert der großen Tiere folgt. Elefanten rennen über steife Menschen. Ein Schrei ist zu einer Hirschkuh erstarrt. Sie liefert Milch für die Hyänen. Diese fressen nur die Fußzehen der Sünder. Hast du deine Turnschuhe dabei?&lt;br /&gt;
Dann kommt der Admiral aus Leder. Er kann fünfzig Männer auf ein Mal töten. Er steht. Keiner kommt an ihm vorbei. Wilder Höllen Westen.&lt;br /&gt;
Dann die Glocken der versunkenen Dorfkirchen, vierzigtausend. Bei jedem Schlag sterben hundert Menschen. Symphonie mit dem Paukenschlag. Zehn Friedhöfe übereinander. Hast du dein Testament gemacht? Hast du um Vergebung deiner Sünden gebeten? Wo sind die russischen Geistlichen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist angekommen.&lt;br /&gt;
Ein neuer Körper.&lt;br /&gt;
Eine neue Melodie.&lt;br /&gt;
Du bekommst Goldapfelsaft und das Siegel des Lammes.</description>
    <dc:creator>virago</dc:creator>
    <dc:subject>Wettbewerbe</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 virago</dc:rights>
    <dc:date>2010-12-22T15:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://literarchieblog.twoday.net/stories/8427034/">
    <title>Schreibwettbewerb: III Das schwarze Pferd</title>
    <link>http://literarchieblog.twoday.net/stories/8427034/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/rnewpol/310013754/&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;148&quot; style=&quot;margin-right: 15px;&quot; alt=&quot;4horsesfb&quot; width=&quot;200&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/literarchieblog/images/4horsesfb.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt;Und als es das dritte Siegel auftat, hörte ich die dritte Gestalt sagen:&lt;br /&gt;
Komm!&lt;br /&gt;
Und ich sah, und siehe, ein schwarzes Pferd. Und der darauf saß, hatte eine Waage in seiner Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich hörte eine Stimme mitten unter den vier Gestalten sagen: Ein Maß Weizen für einen Silbergroschen und drei Maß Gerste für einen Silbergroschen; aber dem Öl und Wein tu keinen Schaden!&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;i&gt;(Offenbarung 6, 5-6)&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

Lass dich durch die Textstelle anregen. Schreib dazu eine Geschichte, ein Gedicht, einen Wunderblock ... Was zählt ist allein deine Fantasie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;warning&quot;&gt;&lt;b&gt;Einreichschluss: Sonntag, 12. Dezember 2010&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Wie immer können auch Gäste teilnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.literarchie.net/schreibwettbewerbe-teilnahmebedingungen-und-ablauf-t4647.html&quot;&gt;» Zu den Teilnahmebedingungen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;div class=&quot;small&quot;&gt;(Bild: &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/rnewpol/310013754/&quot;&gt;Rich Man (flickr.com)&lt;/a&gt;, CC-BY-Lizenz.)&lt;/div&gt;</description>
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